Einleitung Eines Essays On Friendship

Was ist noch mal genau ein Essay? Und wie schreibt man einen? Wir helfen dir mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Was ist ein Essay?


In einem Essay setzt sich der Verfasser bzw. die Verfasserin mit einer wissenschaftlichen, gesellschaftlichen oder kulturellen Fragestellung auseinander. Anders als in anderen wissenschaftlichen Arbeiten lässt der Autor bzw. die Autorin neben nötigen Fakten seine subjektive Meinung und seine eigenen Erfahrungen in die Argumentation einfließen. Ziel ist es, dass die Leserinnen und Lesern dazu motiviert werden, über das Thema nachzudenken.

Dabei muss sich der Verfasser bzw. die Verfasserin beim Schreiben nicht wie bei der Erörterung an vorgegebene Strukturen halten oder streng wissenschaftlich klingen. Der Autor bzw. die Autorin ist frei im Ausdruck und in der Sprache. So kann einen persönlicher Sprachstil präsentiert werden, z. B. indem mit Ironie, Sprachspielen, rhetorischen Mitteln oder Zitaten gearbeitet wird.

Wie schreibt man einen Essay? – Kurz und Knapp

  1. Einleitung: Fragestellung und eigenen Standpunkt einführen.
  2. Hauptteil: Standpunkt mit Thesen und Beispielen untermauern – mit dem Ziel, den Leserinnen und Lesern Denkanstöße zu geben.
  3. Schluss: Die wichtigsten Argumente zusammenfassen und einen Ausblick geben.

Tipp: Gestalte deinen Essay interessant, indem du mit sprachlichen Mitteln, z. B. Metapher oder Antithese, arbeitest und dem Text eine persönliche Note gibst.

Einen Essay schreiben – Schritt für Schritt

Wie fast alle Textformen besteht ein Essay aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dich mit dem Thema auseinandergesetzt haben: Du solltest wissen, inwieweit das Thema bereits in der Öffentlichkeit diskutiert wurde und welche Streit- bzw. Standpunkt es gibt. Dafür kannst du Zeitungsartikel oder wissenschaftliche Texte lesen.

Die Einleitung eines Essays – Fragestellung einführen

Die Einleitung eines Essays dient dazu, das Interesse bei den Leserinnen und Lesern zu wecken. Es sollte nicht mehr als ein Viertel des gesamten Essays einnehmen.

  1. Der erste Satz sollte zum Weiterlesen animieren. Du kannst z. B. mit einem passenden Zitat oder einem lustigen Wortspiel zum Thema beginnen.
  2. Erkläre dann, welcher Fragestellung du dich im Text widmest.
  3. Erläutere, warum es wichtig ist, über das Thema zu diskutieren.
  4. Zeige kurz und knapp auf, welche Streitpunkte und Meinung zum Thema herrschen.
  5. Stelle deine eigene Haltung dar.

Der Hauptteil eines Essays – Argumentation



Im Hauptteil geht es nun darum, deine Position argumentativ darzustellen. Dabei bist du recht frei. Denn du musst dich an keine vorgegebenen Strukturen oder Regeln halten. Du kannst also so argumentieren, wie es dir sinnvoll erscheint und wie es sich gut liest. Wichtig ist, dass du dabei deine Argumentationen mit Thesen und Beispielen untermauerst und deinen Standpunkt so klar wie möglich machst, sodass ihn die Leserinnen und Leser nachvollziehen können. Arbeite dabei mit sprachlichen Mitteln, wie Metaphern oder rhetorischen Fragen, sodass dein Text spannend bleibt.

Der Schluss eines Essays – Zusammenfassung und Ausblick

Wie du es von anderen Textsorten kennst, gibt der Schluss eine Zusammenfassung:

  1. Führe die wichtigsten Argumente noch einmal kurz und knapp auf.
  2. Gib einen Ausblick auf mögliche weitere Fragestellungen zum Thema.
  3. Formuliere einen spannenden Schlusssatz, der deine Leserinnen und Leser zum Weiterdenken motiviert.

Fazit: Im Essay machst du deinen Standpunkt zu einem Thema deutlich mit dem Ziel, deinen Leserinnen und Lesern Denkanstöße zu geben. Dabei musst du dich kaum an vorgegebene Strukturen halten und darfst mit der Sprache spielen, sodass der Text spannend bleibt.

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Essays sind eine besondere Aufsatzart. Sie sind zwischen Erörterung und Hausarbeit angesiedelt und enthalten die Meinung des Verfassers.
Du musst als Hausaufgabe einen Essay verfassen? Mit unseren Tipps kann nichts mehr schiefgehen![toc]

Definition

Essay bedeutet übersetzt „Versuch“; er ist eine Abhandlung, in der die Auseinandersetzung mit einem wissenschaftlichen oder literarischen Thema im Vordergrund steht. Es wird eine Fragestellung in knapper, aber anspruchsvoller Form diskutiert.

Ein Essay zeichnet sich durch eine klare Struktur und einen geistreichen Inhalt aus. Die behandelten Themen sind als Denkanstöße zu verstehen.

Aufbau eines Essay

Ein Essay besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Allerdings machst du sie nicht durch Überschriften, sondern durch Absätze kenntlich.

Auch Zwischenüberschriften lässt du weg. Wichtig ist, dass dein Inhalt eine klare Abfolge besitzt, du also den „roten Faden“ beim Schreiben nicht verlierst.

a)    Einleitung

Den Einstieg in das Thema, das du behandelst, schaffst du zum Beispiel mit einem aktuellen Ereignis. Das ist zugleich eine gute Begründung für die Wahl des Themas.

Sollte eine Lehrkraft das Thema vorgeben, ist eine logische Erläuterung „deiner“ Wahl trotzdem ein guter Aufhänger. Themen eines Essays sind Problemstellungen, strittige Fragen, Forschungsmeinungen oder empirische Probleme.

Weitere mögliche Einstiege sind eine persönliche Begebenheit, Fakten oder eine Anekdote. Wichtig hierbei ist, dass du deine Leser animierst, deinen Essay zu lesen. Nach der Begründung leitest du zur These deiner Arbeit über.

b)    Hauptteil

Der Hauptteil setzt sich aus drei bis fünf Argumenten zu der in der Einleitung aufgestellten These zusammen. Du erläuterst wichtige Aussagen und betrachtest sie aus verschiedenen Perspektiven. Du bestätigst oder widerlegst Positionen (deine eigenen und fremde) mit Begründungen und Beispielen.

Hierbei ist entscheidend, dass du die bedeutenden Aspekte nachvollziehbar herausarbeitest. Du darfst dich kritisch und subjektiv mit dem Thema auseinandersetzen, solange du deine Ansichten gut begründest.

Hier ist es ratsam, wenn du deine Gedanken zunächst notierst und beispielsweise eine Mindmap zum Thema erstellst. Dadurch gewinnst du einen Überblick für das Schreiben des Essays.

c)    Schluss

Hier solltest du nicht die Argumente deines Hauptteils wiederholen. Du kannst eine Stellungnahme zum Thema abgeben, die jedoch nicht abschließend formuliert ist. Am besten ist es, wenn du eine abwägende Betrachtung einbaust und weitere Fragestellungen zum Thema aufwirfst.

Dadurch entwickelt der Leser eigene Gedanken und Meinungen zur Thematik. Wenn er sich nach der Lektüre eingehender mit dem Gegenstand beschäftigt, hast du dein Ziel erreicht.

Weitere Tipps

  • Ein Essay ist in der Regel fünf bis zehn Seiten lang. Halte dich an diese Angabe und achte darauf, welche Vorgaben die Lehrkraft macht.
  • Im Text benötigst du keine Fußnoten, allerdings solltest du am Ende ein Literaturverzeichnis erstellen. Wenn du die Meinung eines anderen wiedergibst, machst du das im Text durch indirekte Rede kenntlich: Autor xy hat in seinen Buch „xyz“ gesagt, dass …
    Direkte Zitate haben in einem Essay eher nichts zu suchen!
  • Verwende eine gut verständliche Sprache. Du solltest nicht zu wissenschaftlich und nicht zu banal schreiben. Gute Formulierungen gepaart mit Stilmitteln (Alliteration, Metapher usw.) ergeben für den Leser eine angenehme Mischung.
  • Mach dir einen Zeitplan, damit du rechtzeitig fertig wirst und die Arbeit nach einer Pause korrigieren kannst. Zusätzlich kannst du den Essay von einer zweiten Person durchlesen lassen.

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